Jeder kann eigentlich essen was er möchte, ob das Lieblingsessen Pizza Salami, Döner, Schnitzel oder doch Schweinebraten ist, ist erst einmal egal, aber eine Sache haben sie gemeinsam: es ist Fleisch enthalten.
Klar, viele Sachen würden ohne Fleisch nicht schmecken, denn was wäre denn ein Wiener Würstchen ohne Würstchen? Wie sieht es da eigentlich bei der Umwelt aus und ist Fleisch immer noch so natürlich, wie es das mal war?
Klar, früher haben die Menschen sich riesig gefreut, wenn sie Fleisch zum Essen hatten, vor allem die einfacheren und hatten es dann meistens selber gejagt. Um es haltbar zu machen, haben sie es getrocknet, gepökelt und geräuchert, aber heute sieht es ganz anders aus.
Intensive Nutztierhaltung (Massentierhaltung) führt oft zu minderwertigem Fleisch, Krankheiten, Antibiotikaresistenzen und belastete Böden sowie Gewässer. Aber vor allem problematisch ist auch die Rinderhaltung. Kühe stoßen große Mengen an Methan aus, das bei der Verdauung des Futters entsteht. Wenn die Gülle auf den Feldern landet, entsteht Lachgas. Lachgas ist ein sehr klimaschädliches Treibhausgas, dessen Klimawirkung etwa 300-mal stärker ist als die von Kohlenstoffdioxid. Methan ist als Treibhausgas 21-mal wirkungsvoller als Kohlendioxid und nur deshalb die Nummer zwei unter den Klimagasen, weil es in der Atmosphäre in viel kleineren Mengen vorkommt.
Natürlich müsst ihr jetzt nicht gar kein Fleisch mehr essen, aber ihr könnt mal ein bisschen mehr auf die Qualität und Haltung schauen, wenn ihr ganz viel Fleisch esst, probieren mal ein bisschen weniger zu essen, nicht so viel Rindfleisch essen sondern eher Hühnchenfleisch, oder wenn ihr wollt mal vegetarische Wurst kaufen. Ich hoffe ich habe euch weiter geholfen.
Frida
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